Meine Präsentationsseiten: Kabarett - Schauspiel - Musik & Gesundheit


Direkt zum Seiteninhalt

SCHAUSPIELEREI: Film und TV


Ein wichtiger Bestandteil meiner Ausbildung bei Mr de Fazio war das »Filmacting«. Ich lernte vor der Kamera »auf den Punkt« zu agieren und auch, dass »Sei, was du spielst« unter realen Produktionsbedingungen möglich ist. Selbst in den kleinsten Rollen bin ich diesem Leitmotiv seitdem gefolgt.

(2011) »Einen für unterwegs« Drama von Harold Pinter (Filmbearbeitung: FreKe).
Regie: Gunther Haarstark. Produziert von der » HFX-Filmproduktion«, Frankfurt am Main.
Hauptrolle: Nicolas Goodwill, Sicherheitschef in einem fiktiven, totalitären Staat.

Goodwill ist »der Mann fürs Feine« – immer zynisch-höflich beim Verhören. Die körperliche Folter erledigen seine Leute. Pinter wollte zeigen wie zynisch-brutal ein »normaler Mensch« wird, wenn er Macht über andere bekommt. Etwas überhöht nennt Pinter das erste Opfer Victor (hier: Fitz van Thom).

DEN KURZSCHNITT (6:00) sehen Sie hier.

(2002) Krimiserie »Polizeiruf 110« Episode: »Abseitsfalle«. Regie: Marc Hertel.
Produziert vom »HR«, Frankfurt am Main.
Rolle: Karl Ramlow, Vater des Mordopfers.

Vater Ramlow muss viel einstecken: erst starb seine Frau und er wurde Alleinerziehender und jetzt ist sein Sohn Paul, ein OFC-Fußballfan, ermordet worden. Anstatt laut zu schreien, frisst er in »männlicher Härte« diesen Verlust in sich hinein und schweigt. Dadurch hilft er weder seiner Tochter bei ihrer Trauer, noch trägt er zur Aufklärung des Verbrechens bei.

(1997) »Der Kopierer des Grauens«.
Regie: Cornelius Meckseper. Produziert von der »Filmakademie Baden-Württemberg«.
Hauptrolle: Archivar Ernst Weiland.

Weiland überfällt in seinem Kellerarchiv die Putzfrau Hilde, weil er sie vergewaltigen will. Hilde sich wehrt heftigst, es kommt zum Kampf und Weiland erschlägt sie. Ein Fotokopierer dokumentiert die Tat und konfrontiert ihn damit. Nun ist die Maschine sein Feind. Doch der Kampf Mensch gegen Maschine geht böse aus: Ernst Weiland wird vom Fotokopierer brutal hingerichtet.
Eine
Horror-Groteske – sehr makaber und ohne Ironie oder Humor.


(1997) ZDF-Krimiserie »Ein Fall für Zwei« – Episode: »Nur eine Nacht«.
Regie: Bodo Fürneisen. Produziert von der »Odeon-Film«, Wiesbaden, für das ZDF.
Kleine Rolle: Ein Spurensicherer.

Durch seinen Fund eines Pistolenholsters verleitet er unbeabsichtigt die Staatsanwältin zum Aktivismus, indem sie den falschen Tatverdächtigen verhaften lässt.
Normalerweise tragen Spurensicherer weiße Ganzkörperanzüge, um selbst keine Spuren zu hinterlassen. Dieses »Realitätsdetail« fiel der Filmästhetik des Regisseurs zum Opfer.

Meinen Kurzauftritt können Sie hier sehen.

(1994) »Is’ ja irre, dieser Doc!«
Buch und Regie: Gerd Kendt
. Produziert von der » HFX-Filmproduktion«, Frankfurt am Main.
Genre: Comedy-Film
Hauptrolle: Nervenarzt »Dr. Meschugge«.


Dr. Meschugge ist »Irrenarzt« und noch verrückter als seine Patienten. Bezogen auf seine Behandlungsmethoden ist er der »Doktor Eisenbart« der Psychotherapie.
Der ganze Film ist sehr schräge Comedy, die sämtliche Klischees über Verrückte bedient. Genau so verrückt ist, dass der Film, wegen eines unendlichen Rechtsstreits zwischen dem Filmemacher und der Produktionsfirma, bis heute nicht veröffentlicht wurde.


Ich freue mich, wenn Sie mit mir Kontakt aufnehmen und mich
zu einem Casting einladen.



Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü